Schon auf der Fahrt vom Paradies ins Martelltal gibt es viel zu entdecken. Mich fasziniert immer wieder der Blick auf die umliegenden Berge, die weiten Wiesen und die verstreut liegenden Höfe. Vor allem für Wanderfreunde ist das Tal ein wahres Paradies.
Das Martelltal: Zwischen Erdbeerfeldern, Bergen und blauem Wasser
Wer ins Martelltal kommt, entdeckt nicht nur eine beeindruckende Berglandschaft, sondern ein Tal, das von Natur, Tradition und Gastfreundschaft geprägt ist. Besonders bekannt ist das Martelltal als „Erdbeertal“, denn durch das alpine Klima reifen die Erdbeeren langsam heran und entwickeln dabei ihre einzigartige Süße und ihr volles Aroma. Ein Highlight ist neben dem bekannten Erdbeerweg auch das jährliche Erdbeerfest.


Eine besonders schöne und bekannte Tour führt über den Plimaschluchtenweg bis zur Zufallhütte. Der Weg verläuft entlang beeindruckender Aussichtspunkte hoch über der Plimaschlucht und führt zum Schluss über eine große Hängebrücke. Ziel der Wanderung ist die Zufallhütte, die sich perfekt für eine Rast eignet. Dort kann man sich mit Speisen und Getränken stärken, während sich direkt davor ein schöner Spielplatz befindet. Die Wanderung ist auch mit Kindern gut machbar, beispielsweise mit einer Wanderkraxe.

Ein funkelndes Highlight: Der Zufrittsee
Immer einen Stopp wert ist außerdem der idyllische Zufrittsee. Der Stausee im hinteren Martelltal fasziniert Besucher sofort mit seinem tiefblauen Wasser, in dem sich die umliegenden Berggipfel spiegeln. Rund um den See führt ein wunderschöner, flacher Spazierweg. Dieser ist ideal für Familien geeignet und kann problemlos auch mit dem Kinderwagen absolviert werden (die Hälfte des Weges, anschließend den gleichen Weg wieder zurück) – perfekt für eine entspannte Auszeit in der Natur.

Einer der ersten Stopps am Taleingang ist die Freizeitstation „Trattla“. Dort befindet sich nicht nur das Heimatmuseum Culturamartell, das spannende Einblicke in das Leben der Bergbauern vergangener Jahrhunderte bietet, sondern auch eine Indoor-Kletterhalle, ein großer Spielplatz, ein Tennisplatz, eine Minigolfanlage und ein Fischerteich.

Ein absolutes Muss ist außerdem die „Erdbeerwelt“, in der Besucher frische Beeren sowie regionale Produkte erwerben können. Der Name kommt nicht von ungefähr: Das Martelltal trägt den Beinamen „Erdbeertal“, weil die Früchte aufgrund der Höhenlage und des alpinen Klimas besonders langsam wachsen und dadurch ihren intensiven Geschmack entwickeln.

Eines der jährlichen Highlights im Martelltal ist das Erdbeerfest, das jedes Jahr am letzten Juni-Wochenende stattfindet. Zahlreiche Besucher aus nah und fern kommen dabei ins Tal, um die Erdbeere in all ihren Facetten zu feiern.
Ein besonderer Höhepunkt des Festes ist die Wahl der Erdbeerkönigin. Daneben sorgen zahlreiche kulinarische Spezialitäten für das leibliche Wohl der Gäste. Nach dem Mittagessen dürfen Kaffee und ein Stück der berühmten Erdbeertorte natürlich nicht fehlen. Schließlich wird beim Erdbeerfest die größte Erdbeertorte der Welt angeschnitten – ein beeindruckendes Erlebnis für Groß und Klein.
Für beste Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Live-Musik schafft eine fröhliche Atmosphäre und auf dem großen Markt werden regionale Produkte, Handwerkskunst und viele weitere Besonderheiten angeboten. Auch für Kinder wird einiges geboten. Ein abwechslungsreiches Kinderprogramm mit Angeboten wie Kinderschminken sorgt dafür, dass auch die jüngsten Besucher einen unvergesslichen Tag erleben.

Wer sich das „Erdbeertal“ etwas genauer ansehen möchte, sollte anschließend den Erdbeerweg besuchen. Direkt bei der Freizeitstation Trattla beginnt dieser sehenswerte Themenweg. Entlang des Weges können Besucher die Erdbeerfelder bestaunen und an verschiedenen Informationsstationen Wissenswertes über den Anbau der beliebten Früchte erfahren. Gleichzeitig bietet der Weg immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegende Bergwelt und das Martelltal. Der Erdbeerweg ist damit ein toller Ausflugstipp für Groß und Klein.
Miriam